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Thema

Mord & Terror

Chronologie aller vorbereiteten und ausgeführten Terroranschläge sowie Morde von Flüchtlingen

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#5 Hannover | 08.10.2018
Ein türkischstämmiger Kickboxer (28) schlägt den Familienvater Ilja T. (40) ins Koma. Er verstirbt drei Tage später im Krankenhaus. Offenbar fühlte sich der Totschläger als Radfahrer vom auf sein Smartphone guckenden Opfer behindert, als dieses gerade auf die Straße trat. Der Radfahrer muss ausweichen, ein anschließender Streit eskaliert. Der Kickboxer schlägt dem Opfer mehrfach wuchtig mit den Fäusten ins Gesicht, fügt ihm schwerste Schädel- und Hirnverletzungen zu. Kathrin Söfker, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover: „Zeugenvernehmungen haben ergeben, dass der Beschuldigte massiv auf den Fußgänger einschlug.“ Als er schon liegt und sich wieder aufrichten will, trifft ihn ein letzter heftiger Boxschlag ins Gesicht – das blutende Opfer rührt sich nicht mehr. Der Täter soll während des Angriffs unter Drogeneinfluss gestanden haben. Ilja T. war gerade Vater geworden. Dazu die BILD zynisch-verächtlich: [das] "Baby wird nun erst mal ohne Vater aufwachsen". Vor über 40 Jahren kamen Jelena und ihr Mann Branko aus Serbien als Gastarbeiter in die Region. Gemeinsam schufteten sie rund um die Uhr. Sie schufen sich eine kleines Familien-Imperium, besitzen u. a. ein Restaurant mit Hotel. Am Tag, als ihr Sohn angegriffen wurde, hatten sie gerade einen Vertrag für eine Bar in Linden unterschrieben. Mutter Jelena: „Ein eigenes Lokal – ein Traum ist an diesem Tag für ihn in Erfüllung gegangen!“ „Nichts ist mehr so wie vorher“, sagt Vater Branko (69). „Wir sterben jeden Tag aufs Neue!“ Die Mutter ist nach zwei Nervenzusammenbrüchen in psychiatrischer Behandlung, sehnt ihren eigenen Tod herbei. Täglich schlucken sie und ihr Mann Tabletten, um zu vergessen. Vergeblich! Nach Jahrzehnten guter Ehe geht sich das Paar aus dem Weg. „Für uns gibt es nur dieses eine Thema.“ Sie arbeiten nicht mehr, Sohn Alex führt die Geschäfte. Die Mutter: „Wir haben ein Video von der Tat gesehen. Mein Sohn wurde regelrecht hingerichtet.“ Als Ilija nach ein paar Schlägen aufstehen wollte, hätte ihm der Täter den letzten, tödlichen Schlag verpasst. „Ich werde dieses Bild nicht los. Es zerbricht mir das Herz ...“ Täter in Haft. Anklage wegen versuchten Totschlags, ab April 2019.
Opfer
40
 
Täter
28
 
Täternationalität
TR
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#4 Allersberg | 07.10.2018 - 23:15 Uhr
Missglückter Terroranschlag auf ICE vor Landtagswahlen in Bayern und Hessen verschwiegen! Europaweite Angriffe auf Bahnverkehr angedroht! Ein Stahlseil wird über die Gleise eine ICE-Strecke gespannt sowie massive Holzkeile auf die Schienen gelegt, um einen Zug entgleisen zu lassen. Der Zugführer nimmt während der Fahrt zwar "verdächtige Geräuche" wahr, und die Bahn bemerkt einen Kurzschluss an der Bahnstrecke, merkt aber ansonsten nichts und kommt mit beschädigter Frontscheibe in München an. Die Absuchaktion der Polizei fand erst rund zwei Wochen später statt. Dabei wurden, neben den Resten des Stahlseils und massiven Holz- und Eisenteilen, auch ein Drohschreiben und ein Graffiti an einem Brückenpfeiler in arabischer Sprache gefunden. Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft (ZET) sowie das Polizeipräsidium Mittelfranken haben sich des Falls angenommen. Weitere Informationen werden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht herausgegeben. Anfang November vermelden die Ermittler: Ziel sei ein Anschlag "mit vielen Toten und Verletzten" gewesen. "Die beiden Dokumente, die jeweils aus einer Seite bestehen, sind in arabischer Sprache abgefasst. Darin werden europaweite Angriffe gegen den Bahnverkehr angedroht, falls die EU-Staaten nicht aufhören sollten, die Terrormiliz 'Islamischer Staat' zu attackieren", schreibt das Blatt. "Wir nehmen das Drohschreiben ernst. Der IS-Bezug wird aber noch geprüft", sagte ein LKA-Sprecher der Zeitung. Die Bahn hätte mittlerweile Streckenkontrollen und Bereitschaftskräfte aufgestockt. Das Bundesinnenministerium teilte der Zeitung mit, es gebe in Deutschland eine "anhaltend hohe Gefahr dschihadistisch motivierter Gewalttaten" Der Bahnverkehr biete "günstige Möglichkeiten für die Durchführung eines Anschlages".
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