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Thema

Mord & Terror

Chronologie aller vorbereiteten und ausgeführten Terroranschläge sowie Morde von Flüchtlingen

#50 Hannover | 31.07.2018
Der Sudanese Mohamad A. (44), mit mindestens fünf Identitäten in Deutschland, vergewaltigt die psychisch kranke Obdachlose Susanne M. (63) und erwürgt sie dabei. Akribische Ermittlungsarbeit führt die Polizei auf die Spur des Mörders. Am Opfer sind DNA-Spuren gefunden worden, die in der Polizeidatenbank zu seinem Eintrag führen. Der polizeilich bekannte Mann war kürzlich wegen sexueller Belästigung zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weshalb das Vergleichsmaterial vorlag. Sein Asylantrag war abgelehnt. Es lag eine Duldung bis November 2018 vor. Festnahme, Prozess, Urteilsverkündung im Januar 2019: zehn Jahre Haft wegen Vergewaltigung mit Todesfolge. Wegen seines Hangs zu Straftaten im Alkoholrausch ordnete das Gericht die Unterbringung des Vergewaltigers in der Entzugsklinik an. Vorab soll er drei Jahre im Gefängnis verbüßen (die U-Haft seit August wird angerechnet), um in dieser Zeit die deutsche Sprache zu lernen, damit die Therapie Erfolg hat. Hält der Sudanese die Maßregel durch und führt sich tadellos, winkt ihm eine vorzeitige Haftentlassung. Verteidiger Clemens Anger: „Ich gehe davon aus, dass mein Mandant in knapp fünf Jahren in Freiheit sein wird.“ Danach ist wohl davon auszugehen, dass der Vergewaltiger und "Töter" von Susanne M. in Deutschland bleiben können wird.
Opfer
63
 
Täter
44
 
Täternationalität
SD
Zeugen gesucht
Zeugen gesucht
Zeugen gesucht
Zeugen gesucht
Zeugen gesucht
Zeugen gesucht
Zeugen gesucht
#17 Plüderhausen | 15.07.2018 - 00:59 Uhr
„Ich schwöre auf den Koran!“ Afghanischer "Flüchtling" Amir W. (angeblich 20) dringt in das Haus seiner Ex-Freundin (19) ein, die gegen seinen Willen Schluss gemacht hat. Als er auf den Vater (53) der jungen Frau trifft, sticht er brutal mit dem Messer auf den komplett nackten Mann ein. Das Opfer wird schwerst verletzt in eine Klinik eingeliefert, muss notoperiert werden. Der Afghane wurde vorläufig festgenommen, aber auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stuttgart wieder auf freien Fuß gesetzt, so dass er untertauchen konnte. Der Tatverdächtige wird in Brüssel festgenommen und an Deutschland ausgeliefert. Festnahme, U-Haft seit 16.8.2018. Überführung durch DNS am Messer und anderen Gegenständen. Prozessbeginn im Januar 2019. Die Polizisten, die als erste vor Ort waren, werden als Zeugen befragt: „Alles war blutverspritzt“, erklärt der Kripo-Mann, „die Wände, die Fliesen, alles voller Blut“. Er ergänzt: „So etwas habe ich noch nie gesehen.“ Im oberen Schlafzimmer habe er Rainer P. gefunden, den Familienvater. Er kauerte auf dem Bett. „Der Mann war komplett zerschnitten.“ Gesicht, Arme, Beine, überall „Riesenschnitte und klaffende Wunden“. Am Oberschenkel sei die Wunde so tief gewesen, „da hat man schon die Gefäße gesehen.“ Ein Unfallchirurg vor Gericht: Diagnose: „multiple Schnittwunden, kräftig, sehr tief“. Einige Muskeln seien verletzt, Sehnen durchtrennt worden. Blutverlust: mehr als ein Liter. Die Einstiche waren zum Teil so heftig, dass „Einkerbungen am Knochen“ feststellbar waren. „Wenn der Winkel der Messerklinge etwas anders gewesen wäre, wären lebenswichtige Gefäße verletzt worden“, so der Arzt. Bei einem Schnitt sei das Messer knapp drei Zentimeter vor der Hauptschlagader zum Stehen gekommen – „Gott sei Dank“, wie der Experte sagt. „Das Opfer hat großes Glück gehabt.“ Zu Beginn der Gerichtsverhandlung rief der Täter: „Ich schwöre auf den Koran!“. Auf der Brust hat er eine Tätowierung des Umrisses Afghanistans sowie dessen Landeswappen. Der Täter wird unter Anwendung des Jugendstrafrechts wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Revision gegen das Urteil eingelegt und fordert eine Verurteilung des Täters nach Erwachsenenstrafrecht.
Opfer
53
 
Täter
20
 
Täternationalität
AF