Auswertung von Straftaten

Um eine möglichst hohe Aufklärungsrate zu erreichen, haben wir den Prozess der Berichterstattung über Flüchtlings- und Migrantenkriminalität soweit es geht automatisiert. Wie dies im Detail funktioniert, erklärt untenstehendes Diagramm.
Schritt 1

Zusammentragen von Straftaten

Die Pressestellen aller Polizeidirektionen in Deutschland werden automatisch mehrmals täglich nach Meldungen abgefragt. Zusätzlich werden weitere Quellen, wie etwa zoll.de, herangezogen. Darüber hinaus erreichen uns täglich dutzende Einsendungen von freiwilligen externen Unterstützern. Die Daten werden auf Duplikate geprüft und an den nächsten Schritt weitergeleitet.

Schritt 2

Filterung

Alle automatisch zusammengetragenen Berichte werden auf bestimmte relevante Schlüsselbegriffe (z.B. Flüchtling, Zuwanderer, Asyl, Irak, Syrien, etc.) geprüft. Nur Berichte, in denen mindestens ein Treffer enthalten ist, werden weitergereicht. Alle anderen werden hier bereits aussortiert. Einsendungen von Unterstützern sind in dieser Filterung nicht inbegriffen, da diese vom Absender bereits als relevant eingestuft wurden.

Schritt 3

Manuelle Prüfung

Unser Team prüft in diesem Schritt jeden Bericht einzeln. Zunächst wird festgestellt, ob es sich überhaupt um eine Straftat mit Flüchtlings- bzw. Migrantenbeteiligung handelt. Falls ja, wird der Bericht aufmerksam gelesen, um sich ein Bild vom Tathergang zu machen. Danach wird der Bericht klassifiziert, indem folgende Fakten entnommen werden: Tathergang, Tatort (Adresse), Datum, Täternationalität, Alter und Geschlecht von Täter und Opfer, Art der Straftat, Zeugenaufrufe und öffentliches Interesse. Im Anschluss daran markiert der Bearbeiter den Bericht als gesichtet und fährt mit dem nächsten Bericht in selber Art und Weise fort.


Schritt 4

Vervollständigung

Nach der manuellen Bearbeitung folgen nun noch einige automatische Schritte. Zuerst werden aus der eingetragenen Adresse des Tatorts GPS-Koordinaten ermittelt. Danach wird die Originalwebseite mittels archive.is archiviert. Sollte jemand gezielt einen Bericht „verschwinden lassen“ wollen, so bliebe die archivierte Kopie weiterhin zugänglich. Zuletzt werden aus den Daten automatisch Infografiken generiert, welche in den sozialen Medien veröffentlicht werden.


Schritt 5

Datenbank

Die Straftat ist nun vollständig bearbeitet und wird in der Datenbank entsprechend markiert. Bisher haben wir 47.191 Berichte auf diese Art gesichtet, wobei 28.509 davon relevante Straftaten beschrieben. 6.852 weitere Berichte befinden sich noch in der Warteschlange. Wenn du möchtest, dass auch diese Berichte schnellstmöglich ihren Weg an die Öffentlichkeit finden, dann schließe dich unserem Team an! Weitere Informationen dazu findest du hier: Mitmachen.

Schritt 6

Meldungen Veröffentlichen

Im letzten Schritt wird ein kleiner Teil der täglich erfassten Straftaten über unsere Social Media-Kanäle veröffentlicht. Wir beschränken uns hierbei auf jene Fälle, denen wir das höchste öffentliche Interesse beimessen. Auf unserer Webseite hingegen sind selbstverständlich alle ausgewerteten Straftaten veröffentlicht. Wir sind derzeit in folgenden sozialen Netzwerken vertreten: Twitter, Facebook, VKontakte und Youtube. Ist dir noch eine Plattform bekannt, auf der wir vertreten sein solltem, so lass es uns wissen.