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Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen einen 39-jährigen mutmaßlichen Terrorhelfer erhoben. Der "Passdeutsche" mit zugleich tunesischer Staatsangehörigkeit soll im Mai 2014 militärische Ausrüstungsgegenstände wie Nachtsichtgeräte, Minensuchgeräte, Kampfschwerter und -messer im Wert von 80 000 Euro nach Syrien gebracht und dort einer Kampfgruppe der Terrorvereinigung „Ahrar ash-Sham“ übergeben haben. Er selbst soll von Mai bis August in einem militärischen Ausbildungslager der Gruppe als Kämpfer ausgebildet worden sein. Der Mann sitzt seit Mai 2019 in Untersuchungshaft. Die Anklage wirft ihm außerdem vor, nach seiner Rückkehr nach Deutschland mit einem bereits zu über sechs Jahren Haft verurteilten Helfer zwei Krankentransporter, Hilfsgüter und Geldspenden beschafft und dann der Kampfgruppe in Syrien zur Verfügung gestellt zu haben. In fünf Fällen soll der 39-Jährige übers Internet und über Plattformen sozialer Medien gezielt für den Beitritt oder die Unterstützung der Terror-Gruppe Islamischer Staat geworben haben.

25.11.2019

Köln,

TN
39
 

Terrorism
2 - Wahrscheinlich Flüchtling

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