Terroranschlag auf der Westminster-Bridge


London (Vereinigtes Königreich) - 22.03.2017

Der 52-jährige Khalid Masood fuhr um 14:40 Uhr Ortszeit mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmenge auf der Westminster-Brücke, wobei vier Menschen getötet und mindestens 50 weitere Personen verletzt wurden. Unter anderem wurde eine Frau in die Themse geschleudert, konnte aber schwer verletzt gerettet werden. Nachdem der Attentäter mit seinem Auto in den Zaun des Parlaments krachte, griff er einen Polizisten mit einem Messer an, der Polizist starb an den Folgen seiner Verletzungen. Der Angreifer wurde anschließend von anderen Polizisten erschossen.

Der Islamische Staat (IS) reklamierte die Tat für sich. Ermittler gehen davon aus, dass der Täter sich in Saudi-Arabien radikalisierte. In der Öffentlichkeit gab er sich "sehr religiös", wie Zeugen berichteten. Im Privaten nahm er die islamischen Lehren aber weniger genau. Laut Freunden und Vermietern soll er Tausende Pfund für Koks und Sex-Orgien mit Prostituierten verprasst haben ...


KHALID MASOOD

Zwischen 1983 und 2003 geriert er mehrfach mit der Justiz aneinander, wurde wiederholt wegen Körperverletzung, Waffenbesitz und Störung der öffentlichen Ordnung verurteilt und inhaftiert

Syrischer "Flüchtling" will Bombenanschlag verüben


Chemnitz (Deutschland) - 08.10.2016

In einer vonDschaber al-Bakr (22) genutzten Wohnung werden eineinhalb Kilogramm hochexplosiven Sprengstoffs aufgefunden. "Der Flüchtling wurde schon seit Längerem vom Verfassungsschutz beobachtet." Als die Polizei ihn festnehmen will, flüchtet er und kommt bei Landsleuten mit falscher Identität unter. Als diese von einem Fahndungsaufruf der Polizei Wind bekommen, überwältigen sie ihn. Später erhängt er sich in seiner Gefängniszelle. Offenbar handelte er nicht alleine, weitere Syrer wurden festgenommen.

Ein Ermittler gab zu Protokoll, es gebe Beweise, dass der 22-Jährige von IS-Terroristen ausgebildet wurde. Auch der aufgefundene Sprengstoff TATP deutet darauf hin. "Schon 200 Gramm haben eine verheerende Wirkung", "wer weiß, wenn man ihn richtig einsetzt, kann man damit eine Halle sprengen." sagt ein Experte. Mit dem IS diskutierte er wohl bereits über ein mögliches Ziel, die Rede war von Berliner Flughäfen ...


DSCHABER AL-BAKR

Nach seiner Flucht aus Syrien reiste er nach Nordafrika, setzte von dort mit einem Boot nach Italien über und gelangte 2015 nach Deutschland

Islamist versucht Soldatin Gewehr zu entreißen


Paris (Frankreich) - 18.03.2017

Unvermittelt greift Ziyed Ben Belgacem (39) einepatrouillierende Soldatin an und versucht, ihr die Waffe zu entreißen. Weitere Soldaten eilen herbei und erschießen den Mann. Ein Zeuge sagt aus, der Mann hätte die Soldatin am Genick gehalten, mit ihrem Sturmgewehr zwei andere Soldaten bedroht. Ein Sprecher der Polizei teilt mit, die Frau habe einen Schock erlitten, sei aber ansonsten unversehrt

Geboren wurde Ziyed Ben Belgacem in Paris. "Den Behörden war er als Islamist bekannt und stand auf Beobachtungslisten." Wegen bewaffneten Raubüberfalls und Drogenhandels war er bereits vorbestraft. Anderthalb Stunden vor dem Anschlag wurde er von der Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten und kontrolliert. Er eröffnete mit einer Schrotpistole das Feuer, verletzte einen Beamten leicht am Kopf und floh. Kurz darauf raubte er im Süden von Paris ein Auto und bedrohte Gäste einer Bar.


ZIYED BELGACEM

Nachdem er die Soldatin als Geisel nahm schrie er "Ich bin da, um für Allah zu sterben!"

Amoklauf an Universität um Muslime zu rächen


Ohio (USA) - 28.11.2016

Auf dem Gelände der Ohio State University fährt Abdul Razak Ali Artan mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmenge. Anschließend springt er heraus und sticht mit einem Schlachtmesser mehrfach zu. Elf Menschen werden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Ein Verletzter schwebt zunächst in Lebensgefahr.

Kurz vor dem Attentat setzte der Student Hass-Postings gegen die USA bei Facebook ab: „Ich habe genug davon, zuzusehen, wie Muslime überall ermordet und gefoltert werden. Ich halte es nicht mehr aus“. Zudem drohte er: "Bei Allah, wir werden euch nicht schlafen lassen, wenn ihr die Muslime nicht in Frieden lässt". Der Attentäter verließ 2007 seine Heimat Somalia und zog nach Pakistan. 2014 siedelte er dann mit seinen Verwandten in die USA über und erhielt ein permanentes Bleiberecht.


ALAN HORUJKO

wird als Held gefeiert. Er erschoss kurz nach der Tat den Angreifer, als dieser sein Messer nicht fallen lassen wollte und rettete dadurch Menschenleben

Deutscher Segler von Islamisten geköpft


Sulu (Philippinen) - 27.02.2017

Der deutsche Segler Jürgen Kantner (70) ist tot. Wie angekündigt, hat die Terrorgruppe Abu Sayyaf ihn enthauptet. Die an den IS angegliederte Terrororganisation hatte zuvor der deutschen Regierung ein Ultimatum gestellt und ein Lösegeld von rund 570.000 Euro gefordert.

Jürgen Kantner wurde bereits im November 2016 entführt. Er befand sich damals zusammen mit seiner Frau Sabine Merz auf einer Jacht in der Nähe der Südküste der Philippinen. Bei der Gefangennahme töteten die Geiselnehmer seine Frau. Schon im Jahr 2008 entführten somalische Piraten Kantner und dessen Partnerin. Damals verbrachte das Paar 52 Tage in Gefangenschaft. Angeblich wurden 455.000 Euro gezahlt, um das Ehepaar zu befreien.


ABU SAYYAF

existiert seit Anfang der 1990er Jahre im überwiegend von Muslimen bewohnten Südwesten der Philippinen

Versuchter Terroranschlag auf Pariser Louvre


Paris (Frankreich) - 03.02.2017

Ein Mann hat am weltberühmten Pariser Louvre mit einer Machete eine Gruppe von Polizisten und Soldaten angegriffen. Ein Soldat eröffnete daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer schwer.Ein Soldat erlitt eine leichte Verletzung am Kopf. Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 29-jährigen Ägypter, der im Januar via Touristenvisum nach Frankreich reiste. Nur die schnelle Reaktion der Soldaten hat einen "Terroranschlag" verhindert, so die Staatsanwaltschaft. 

Der Angreifer verweigert bisher jede Aussage. DNA-Tests in Abstimmung mit den Behörden in Ägypten sollen nun weiteren Aufschluss über die Identität des Attentäters geben. Wenige Minuten vor seiner Attacke versandte der Angreifer möglicherweise über den Internetdienst Twitter mehrere Botschaften mit Bezug zur Miliz Islamischer Staat (IS) sowie zu "Brüdern in Syrien und Kämpfern in der ganzen Welt". 


ALLAHU AKBAR

rief der Täter als er mit einer Machete auf die Soldaten zustürmte. Durch einen Bauchschuss konnte der Angreifer außer Gefecht gesetzt werden

Muslimisches Ehepaar begeht Terroranschlag auf gemeinnützige Einrichtung


San Bernardino (USA) - 02.12.2015

Der Anschlag ereignete sich in einer Einrichtung für Menschen mit Entwicklungsbeeinträchtigung, in der zu dieser Zeit eine Weihnachtsfeier stattfand. Die beiden Täter, Syed Rizwan Farook (28) und seine Ehefrau Tashfeen Malik (27) waren gemäß Augenzeugenberichten mit Tarnkleidung, Faustfeuer- und Langwaffen sowie Schutzwesten ausgerüstet. Polizeibeamte erschossen sie auf ihrer Flucht.Das Paar war offenbar zu weiteren Aktionen fähig. "Die beiden waren möglicherweise auf dem Weg zu weiteren Angriffen", sagte Jarrod Burguan, der Polizeichef von San Bernardino. "Wir haben sie vorher gestellt."

Im Haus der Attentäter fand die Polizei zwölf weitere Rohrbomben und etwa 5000 Schuss Munition. Ihre sechs Monate alte Tochter brachte das Paar zu Farooks Mutter, bevor sie zu dem Attentat aufbrachen. 


14 TOTE

und 21 Verletzte sind die Bilanz eines der blutigsten Terroranschläge seit 9/11

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